Hier gibt es eine Übersicht über die Beiträge des Aprils.
1) Noble Match
April Woods hat es nicht leicht. Seit ihre Schwester gestorben ist, muss sie sich allein um ihre Nichte kümmern. Da kommt das Angebot, bei der neuen Bachelor-Show „Noble Match“ mitzumachen, gerade richtig. Mit dem Bonus dort könnte sie endlich ihre Schulden tilgen. Doch der Junggeselle der Show, der schottische Duke Kayden, hat laut Klatschpresse ein Kind, um das er sich nicht kümmert, was für April nicht in Ordnung ist. Und trotzdem spielen ihre Gefühle bei jedem Treffen mit ihm mehr verrückt.
Der April startete für mich leider mit einem Buch, das mich nicht wirklich überzeugen konnte. Ich hatte es ausgewählt, weil die Show „Der Bachelor“ zu meinen guilty pleasures gehört und dieser Trope vom Buch aufgegriffen wurde. Leider gefiel mir die Umsetzung aus verschiedenen Gründen einfach nicht besonders gut.
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2) Die Wächterinnen von New York
Dass Städte lebendig sind, sagt man gern so daher, doch in diesem Buch sind sie es wirklich. Irgendwann, wenn eine Stadt einen gewissen Punkt überschritten hat, sucht sie sich einen Avatar, der sie verkörpert. Während dieses Prozesses ist die Stadt verwundbar und ein Feind aus einer anderen Dimension versucht, anzugreifen. Im Falle von New York geht etwas extrem schief, wodurch es sich weitere Avatare für die einzelnen Stadtteile suchen muss. Doch die fünf Bezirke sind so unterschiedlich, dass es dabei zu starken Reibereien kommt. Dabei müssen sie zusammenhalten, wenn sie überleben wollen.
Dieses Buch war für mich eine positive Überraschung – ich hatte nämlich eigentlich etwas ganz anderes erwartet. Doch auch mit kosmischem Horror konnte es mich mit viel Diversität und einer spannenden Geschichte überzeugen!
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3) Die Stadt aus Messing
Nahri lebt in Kairo im 18. Jahrhundert. Sie ist alleine, hat keine Erinnerungen an ihre Familie und überlebt dadurch, dass sie Adligen das Geld aus der Tasche zieht. Bei einem Ritual ruft sie versehentlich Dara herbei, einen mysteriösen Dschinn-Krieger, der ihr verrät, dass in ihren Adern ebenfalls Dschinn-Blut fließt. Gemeinsam reisen sie nach Daevabad, der Hauptstadt der Dschinn-Clans. Doch Nahris Abstammung hat das Potential, einen Krieg zu entfachen und sie muss sich bald fragen, ob sie in der Stadt wirklich sicherer ist als außerhalb.
„Die Stadt aus Messing“ konnte mich vor allem mit brillantem Worldbuilding überzeugen. Doch auch die Charaktere und der Plot glänzten hier. Besonders der Antagonist war ein echtes Highlight für mich! Ich kann dieses Buch durch und durch weiterempfehlen!
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4) Zamonien – Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent
Dieses Lexikon enthält alle wichtigen Begriffe, Orte und Personen, die in den zamonischen Romanen des Autors Walter Moers vorkommen. Über 150 Artikel gibt es, die das vorhandene Wissen über den wundersamen Kontinent neu auffrischen können.
Dieses tolle Lexikon ist ein Must-Have für alle Moers-Fans. Zu beinahe allen wichtigen Begriffen gibt es schön illustrierte Texte, die das wichtigste zusammenfassen. Ich kann das Buch allerdings nur empfehlen, wenn bereits alle anderen Bücher des Autors bekannt sind, da häufig Spoiler für diese vorkommen.
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5) Firekeeper’s daughter
Daunis ist die Tochter einer weißen Mutter und einem Native American Vater. Aufgewachsen ist sie in einer Community in der sie für die meisten entweder zu weiß oder zu indigen war. Als ihr Onkel stirbt und ihre Großmutter ins Krankenhaus kommt, muss sie sich plötzlich um ihre Mutter kümmern. Da ist Jamie, der gutaussehende neue Spieler des Eishockeyteams, eine willkommene Abwechslung. Doch als Daunis einen Mord miterlebt und vom FBI rekrutiert wird, wird ihre Welt auf den Kopf gestellt und plötzlich ist nichts mehr so, wie es zuvor war.
Ich freue mich immer, wenn es sich lohnt, mal aus den gewohnten Genres auszubrechen. Und bei diesem Buch hat es sich für mich definitiv gelohnt. „Firekeeper’s Daughter“ ist schwer in ein Genre einzuordnen, aber am ehesten ist es wohl noch ein Jugendthriller. Die Protagonistin konnte mich sehr überzeugen, ebenso wie es sehr spannend war Einblicke in das Leben von Native Americans zu erhalten.
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6) The Inheritance Games
Avery Grambs hat ihr Leben genau ausgeplant. Sie benötigt das Geld von Stipendien, um ein Studium finanzieren zu können. Dabei hilft ihr, dass sie die meisten Dinge generell sehr schnell lernt und sie somit arbeiten und Bestnoten schreiben kann. Da hinterlässt ihr der Multimilliardär Tobias Hawthorne sein gesamtes Vermögen, ohne dass sie ihn überhaupt kennt. Sie muss dafür jedoch ein Jahr zusammen mit seiner enterbten Verwandtschaft in Hawthorne House einziehen. Hier lauern Geheimgänge und Falltüren hinter jeder Ecke. Außerdem gibt es noch die Hawthorn-Enkel, die so gerissen, wie gutaussehend sind.
Der zweite Jugendthriller, den ich in diesem Monat vorgestellt habe, war leider weniger gut. Zwar war die Geschichte insgesamt angenehm und schnell zu lesen, aber wirklich was hängen blieb von der Geschichte nichts. Dazu waren die Rätsel eher langweilig und es ging schnell mehr um das seltsame Liebesdreieck als um sonst etwas.
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7) Die Herrin des Waldes
Seit Yashas Mutter gestorben ist, muss sie bei ihrem Vater und ihrer Stiefschwester Daphne leben. Diese ist ihr gegenüber kalt und abweisend, wodurch es zu Konflikten kommt. Als ihre kleine Halbschwester beim Babysitten wegläuft, geraten die beiden in einen dunklen Märchenwald. Die Macht einer bösen Hexe hat diesen korrumpiert und die glücklichen Enden für die Figuren darin zerstört. Yasha und Daphne müssen lernen zusammenzuarbeiten, wenn sie ihre kleine Schwester jemals wieder nach Hause bringen wollen.
Der düstere Märchenwald, den die Autorin hier gezeichnet hat, konnte mich schnell überzeugen. Auch die Protagonistin und viele Nebencharaktere haben mich sehr angesprochen, allerdings war ich nicht ganz überzeugt von der Entwicklung der zweiten Protagonistin. Insgesamt war dies dennoch ein starker Auftakt einer neuen Dilogie.
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8) Märchentrümmer
Die 17-jährige Jo-Ann möchte von ihrer Pflegemutter und dem Leben, das sie bei ihr führen muss fliehen. Als ein Wirbelsturm die Stadt trifft schneidet sie sich illegal ihren Erkennungs-Chip aus dem Finger und läuft weg. Sie trifft auf Rick und schließt sich ihm und seiner Gang an. Dabei verliebt sie sich in den gutaussehenden Bad Boy. Doch mehr und mehr zeigt sich, dass Rick gefährlich ist und Jo-Ann in höchster Gefahr schwebt.
„Märchentrümmer“ ist ein sehr mutiges Buch, das aufzeigt, wie toxische Beziehungen funktionieren und dass man sich daraus befreien kann. Auch wenn ich einige Kritikpunkte hatte finde ich, dass dies ein sehr wichtiges Buch ist, das hoffentlich vulnerablen Personen helfen kann.
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