Rezension zu „Beneath the Sugar Sky” von Seanan McGuire
Dies ist der dritte Band einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler zu den vorhergehenden Teilen.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „Every Heart a Doorway“ (Band 1).
Meine Bewertung:

Details:
Titel: Beneath the Sugar Sky
Reihe: Wayward Children; Band 3
Autorin: Seanan McGuire
Verlag: Tordotcom
Seiten: 174
Kauflink: Amazon
Klappentext:
When Rini lands with a literal splash in the pond behind Eleanor West’s Home for Wayward Children, the last thing she expects to find is that her mother, Sumi, died years before Rini was even conceived. But Rini can’t let Reality get in the way of her quest – not when she has an entire world to save! (Much more common than one would suppose.) If she can’t find a way to restore her mother, Rini will have more than a world to save: she will never have been born in the first place. And in a world without magic, she doesn’t have long before Reality notices her existence and washes her away. Good thing the student body is well-acquainted with quests…
Meine Meinung:
Als Rini im Teich von Eleanor West’s Home for Wayward Children landet, ist sie geschockt zu erfahren, dass ihre Mutter, Sumi, vor einigen Jahren verstorben ist. Das ist ein Problem, denn Sumi sollte eigentlich in ihre Welt zurückkehren und Rini als Kind bekommen. Doch Rini, die aus einer Welt kommt, die keinen Sinn ergibt, kann die Realität nicht gebrauchen und so sammelt sie ein paar andere Kinder zusammen, um diesen unglücklichen Umstand wieder zu beheben.
Ich mag diese Reihe wirklich sehr und auch in diesem Teil habe ich die Idee, die Welt und die meisten Charaktere so geliebt. Die Autorin ist einfach unglaublich kreativ und diese Reihe lässt sie diese Kreativität auf besondere Weise ausleben. Ich freue mich schon hier weiterzulesen – muss aber leider auch sagen, dass, trotz meiner Liebe für so vieles, dieser Band mit Abstand der bisher schlechteste der Reihe ist.
Zunächst einmal wirkte die Geschichte fast etwas langweilig trotz der vielen Ideen, einfach weil nicht wirklich etwas auf dem Spiel stand. Es gab keine wirklichen Risiken oder Konsequenzen. Das lag zum Teil wohl auch daran, dass wir uns in einer Unsinnswelt befanden und die Autorin das Gefühl dieser Welt herüberbringen wollte. Das hätte auch funktionieren können – ein kleiner netter Ausflug in einer Buchreihe, die sonst deutlich düsterer ist – aber einige der Dinge, die passierten, schienen die Konsequenzen der vorherigen Bücher zu schmälern. Vorher war es so gut wie unmöglich, in andere Welten zu kommen, hier jedoch springen die Charaktere munter von einer Welt in die andere. Ebenso wirkt der tragische Tod von Charakteren weniger permanent.
Ein Aspekt in den Büchern, den ich eigentlich sehr liebe, ist die Diversität. Hier fand ich diese allerdings etwas plump umgesetzt und zum Teil nicht unbedingt gut. Manche Darstellungen hinterließen hier einen unschönen Nachgeschmack bei mir, auch wenn man merkt, dass sich die Autorin generell viele Gedanken um das Thema gemacht hat.
Fazit:
„Beneath the Sugar Sky“ ist leider der schwächste Band in einer Reihe, die ich sehr liebe. Trotz meiner Kritik freue ich mich dennoch, hier bald weiterzulesen.

