Cover Aurora entflammt auf den anderen Covern der Aurora Rising Reihe
Sci-Fi Space Opera

Aurora entflammt

Rezension zu „Aurora entflammt“ von Amie Kaufman & Jay Kristoff

Dies ist der zweite Band einer Reihe. Meine Rezension enthält Spoiler zum ersten Teil.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „Aurora erwacht“ (Band 1).

Meine Bewertung:
3 Sterne von 5

Details:
Titel: Aurora entflammt
Originaltitel: Aurora Burning
Reihe: Aurora Rising; Band 2 von 3
Autor*innen: Amie Kaufman & Jay Kristoff
Übersetzung: Barbara König
Verlag: Fischer Sauerländer
Seiten: 528
Kauflink: Amazon
Preis: 15,00 € (D) Klappenbroschur; 12,00 € (D) Taschenbuch; 9,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Tyler und sein Squad 312 sind zurück, und dieses Mal sind sie auf der Flucht vor so ziemlich jedem in der Galaxie. Nachdem sie in galaktisches Sperrgebiet eingedrungen sind, ist auf sie ein Kopfgeld ausgesetzt. Ihre Hauptaufgabe besteht aber nicht nur darin, sich selbst zu retten, sondern auch ihre blinde Passagierin Aurora.  Und die Zeit drängt. Denn wenn Aurora nicht lernt, ihre Kräfte als Trigger zu beherrschen, wird der Squad 312 und alle seine Bewunderer toter sein als der große Ultrasaurier von Abraxis IV …  
Schockierende Enthüllungen, Banküberfälle, mysteriöse Geschenke, unangemessen enge Bodysuits und ein episches Feuergefecht werden über das Schicksal der unvergesslichsten Held*innen der Aurora-Legion entscheiden – und vielleicht auch über den Rest der Galaxie.

Klappentext Aurora entflammt
Meine Meinung:

Nach den Ereignissen in „Aurora erwacht“ sind Tyler und sein Squad 312 auf der Flucht. Sie gelten als Verbrecher und ein hohes Kopfgeld ist auf sie ausgesetzt. Dabei müssen sie mehr über Auroras Fähigkeiten herausfinden, denn nur sie kann vielleicht die Galaxie noch retten.

Es ist schon etwas länger her, dass ich „Aurora erwacht“ gelesen habe und ich frage mich wirklich, ob es zwischen den beiden Büchern so einen großen Unterschied gab, oder ob sich mein Geschmack und insbesondere mein Humor zwischen den beiden Bänden einfach geändert hat. Denn während ich den ersten Band unglaublich spannend und vor allem witzig fand, war der Humor hier an vielen Stellen eher unangenehm. Ich konnte gar nicht nachzählen, wie oft ich die Augen verdreht habe.

Spannend ist aber auch diese Geschichte – bei dermaßen viel Action wäre es auch seltsam, wenn dies nicht der Fall wäre. Das Buch springt beinahe von Kampf zu Kampf und diese sind größtenteils sehr gut geschrieben. Es gab auch so einige Plotttwists, die mich richtig begeistern konnten. Der Lesespaß war trotz aller Kritik hier definitiv gegeben.

Schade fand ich aber insbesondere, wie flach die Charaktere diesmal wirkten. Im ersten Band hat es mir wahnsinnig gut gefallen zu erleben, wie diese zusammenwachsen und wie verschieden sie waren. Auch wenn ich damals bereits kritisiert habe, dass diese teils etwas blass blieben, waren sie im Vergleich zu diesem Buch doch ziemlich gut ausgearbeitet. Hier hatte ich das Gefühl, teilweise nur die leblosen Hüllen dieser Charaktere vor mir zu haben.

Ganz besonders traf dies die Liebesgeschichte zwischen Aurora und Kal. Diese fühlte sich teils eher unangenehm an, insbesondere in der zweiten Hälfte. Während Kal von allen Charakteren noch am besten ausgearbeitet war, passierte etwas in der zweiten Hälfte des Buches, wodurch Aurora praktisch jeglichen Eigenschaften von zuvor verlor. Ich habe hier so viel Potenzial gesehen, wovon jedoch absolut nichts genutzt wurde.

Fazit:

Nachdem die Reihe eigentlich einen starken Auftakt hatte, konnte mich „Aurora entflammt“ leider nicht wirklich überzeugen. Trotz einer actionreichen Geschichte und einigem Potenzial waren es leider die schwachen Charaktere und der unangenehme Humor, welche es mir letztendlich schwer machten, das Buch wirklich zu genießen.

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