Cover Amnesty - Ruf nach Gerechtigkeit von Lara Elena Donnelly auf den restlichen Bänden der Amberlough-Dossier Reihe
Fantasy Politisch

Amnesty – Ruf nach Gerechtigkeit

Rezension zu „Amnesty – Ruf nach Gerechtigkeit“ von Lara Elena Donnelly

Dies ist der dritte Band einer Trilogie. Meine Rezension enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „Amberlough – Stadt der Sünde“ (Band 1).

Meine Bewertung:
3 1/2 Sterne von 5

Details:
Titel: Amnesty – Ruf nach Gerechtigkeit
Originaltitel: Amnesty
Reihe: The Amberlough Dossier; Band 3 von 3
Autorin: Lara Elena Donnelly
Übersetzung: Roswitha Giesen
Verlag: Cross Cult
Seiten: 464
Kauflink: Amazon
Preis: 18,00 € (D) Taschenbuch; 12,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Amnesty bildet den Abschluss der für den Nebula und den LAMBDA Award nominierten Glam-Spionagethriller-Trilogie. In Amberlough City kehrt aus der Asche der Revolution ein Verräter zurück, eine politische Schlacht spitzt sich zu, und das Volk fordert Gerechtigkeit für vergangene Verbrechen. Wer kann der Vergeltung entgehen, während eine Nation um den Wiederaufbau kämpft?

Klappentext Amnesty Ruf nach Gerechtigkeit von Lara Elena Donnelly
Meine Meinung:

„Amnesty – Ruf nach Gerechtigkeit“ wurde mir freundlicherweise vom Cross Cult Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf meine Meinung hat dies keine Auswirkungen.

Nach langer Zeit und vielen Verlusten hat Amberlough die Herrschaft der Ospies überwunden, doch die Wunden sitzen tief. Als Cyril wieder in die Stadt kommt, ist er als Verräter gebrandmarkt – und das Volk will Blut sehen. Mitten in einem Wahlkampf müssen er, seine Schwester und sein früherer Geliebter Aristide all ihre Karten richtig ausspielen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen und Cyril gleichzeitig zu beschützen.

Eines kann man über die Autorin definitiv sagen: Sie ist konsistent. Ich könnte meine Rezensionen zum ersten und zweiten Band dieser Reihe beinahe wortwörtlich kopieren und hätte damit die wichtigsten Lob- und Kritikpunkte auch für diesen Band abgedeckt! Wenn man bei dieser Reihe ein Buch mochte, so wie ich, dann kann man sich sicher sein, dass man alle mag – andersrum gilt das jedoch ebenso.

Mein größer Kritikpunkt war einfach wieder, wie blass die Welt blieb. Es gab zwar auch hier eine Karte, auf der jedoch viele der wichtigsten Städte und Länder gar nicht verzeichnet waren. Viele Orte wurden einfach in den Raum geworfen, ohne dass es Kontext gab. Da es hier jedoch um einen Krieg und die politische Situation nach diesem ging, war ich oft einfach sehr verwirrt davon, worüber geredet wurde. Die politische Situation war nicht greifbar – und während das in den Vorgängerbänden leicht verkraftbar war, fokussierte sich die Geschichte diesmal zu stark auf diesen Aspekt.

Positiv muss ich dagegen einfach wieder die Charaktere anführen! Diese sind der Autorin wirklich gelungen. Jeder Charakter verfolgt eine eigene Agenda, eigene Ziele und fühlt sich dabei immer absolut menschlich an, in allen Facetten. Manchmal macht sie das sympathisch –oft aber auch unsympathisch, aber immer sind sie unglaublich interessant zu verfolgen. Vor allem, dass nicht jede Handlung völlig rational oder besonders klug war, aber dennoch immer aus der Motivation der Charaktere entstand, hat mir sehr gefallen. Insgesamt war dieser Punkt für mich so stark, dass er das gesamte Buch wieder getragen und dafür gesorgt hat, dass ich die Geschichte absolut geliebt habe!

Zwischen diesem Band und dem letzten gab es einen etwas längeren Zeitsprung und man muss die Charaktere zu Beginn wieder neu kennenlernen. Einerseits fand ich dies hier interessant – wir haben sie nun in verschiedenen Lebensphasen gesehen und dies verlieh ihnen noch einmal eine besondere Tiefe. Andererseits wurde jedoch immer wieder auf Taten der Charaktere innerhalb dieses Zeitsprungs Bezug genommen, ohne dass diese weiter ausgeführt wurden. So waren einige moralische Konflikte, die sich auftaten, nur sehr bedingt greifbar. Dies hätte interessant sein können, leider habe ich es eher als unpassend für die Geschichte empfunden.

Auch wenn ich das Buch dadurch als etwas schwächer empfunden habe als die Vorgängerbände, hat mich das Ende dann doch sehr glücklich gestimmt. Ich war so gespannt, was gegen Ende noch passieren würde und ich bin mehr als zufrieden damit, wie diese Trilogie nun enden durfte!

Amberlough-Dossier Reihe mit allen Buchrücken nebeneinander
Fazit:

„Amnesty – Ruf nach Gerechtigkeit“ hat die gleichen Stärken und Schwächen wie seine Vorgängerbände. Somit ist dies ein perfekter letzte Band für eine wunderbare Trilogie, welche ich gerne gelesen habe!

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