In den letzten zwei Jahren habe ich viele Reihen angefangen. Während ich einige beendet habe und andere noch offen stehen, ist dies eine Übersicht über alle Reihen, die ich nicht weiterlesen werde.
Aschenkindel
In der Reihe um „Aschenkindel“ geht es um Claerie Farnflee, die natürlich nicht wie andere Frauen ist und lieber im Dreck lebt, als einen Prinzen zu heiraten. Als sie auf einen geheimnisvollen Fremden stößt, beginnen ihre Grundsätze jedoch zu wanken. Erzählt wird, wie der Titel vermuten lässt, das Märchen Aschenputtel, aber in der Geschichte werden viele weitere, kreative Elemente hinzugefügt.
„Aschenkindel“ war eines der ersten Bücher, die ich für diesen Blog rezensiert habe. Umso trauriger war ich, dass es so gar nicht den Erwartungen standhalten konnte. Es war meiner Meinung nach völlig überladen von Elementen und das künstlich aufgebaute Drama wurde meist einfach off-screen gelöst. Die Reihe hat insgesamt drei Bände, jedoch habe ich nach dem ersten kein Interesse, weiterzulesen.
Hier geht es zu meiner Rezension des ersten Bandes.
Die Princeton-Reihe
In der Princeton-Reihe geht es um das College-Leben und in jedem Band muss sich eine Frau innerhalb einer Männer-Domäne behaupten. Im ersten Teil, „Lovers & Haters“ muss Jules dem Star-Quarterback Sam zeigen, dass auch sie Football spielen kann. Zwischen dem Aufbau einer eigenen Frauenmannschaft und dem Kampf um den begehrten Platz bei einem Turnier fliegen dann natürlich die Funken.
Diese Reihe, die derzeit bereits 8 Bände zählt, habe ich nach nur einem Buch abgebrochen. Grundsätzlich ist die Geschichte sowieso mit diesem Band beendet, aber dazu kam auch, dass mich dieser absolut nicht überzeugen konnte. Statt zu zeigen, dass Frauen eben auch Football spielen können, verliert sich dieses Buch in unnötigen Plattitüden und zeigt das Frauenteam nie als spielend, sondern nur mit rosa Jacken und Sprüche klopfend.
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Midnight Chronicles
Die Midnight Chronicles Reihe handelt von Huntern, die unsere Welt vor Geistern, Dämonen, Vampiren und anderen Monstern beschützen. Die Hälfte der Bücher folgt dabei Roxy, die in der Lage ist, mit magischen Amuletten zu kämpfen, die andere Hälfte erzählt die Geschichten von anderen Huntern. Die Bücher sind von zwei verschiedenen Autorinnen geschrieben.
Band 1 der Reihe fand ich nicht unbedingt schlecht, aber ein Großteil des Buches zog sich für meinen Geschmack zu sehr und schien nur dazu da zu sein, die Welt aufzubauen. Die Geschichte selbst war kaum vorhanden. Ich mag es einfach nicht, wenn ein Buch nur dazu da ist, andere Bände der Reihe aufzubauen. Da das Ende des Buches aber wieder sehr spannend war, hatte ich überlegt, der Reihe noch eine zweite Chance zu geben. Dann habe ich allerdings sehr ähnliche Meinungen zum zweiten Band gehört und mich entschieden, nicht weiterzulesen.
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Flügelschatten
In “Flügelschatten – Augen aus Dunkelheit“ folgt man einem Wesen, das erwacht und keine Erinnerungen hat. Lange folgt sie nur ihren Instinkten, bis sie auf Menschen und Elfen trifft. Unfreiwillig wird sie in einen Konflikt gezogen.
Die Autorin dieser Dilogie hat sich definitiv etwas getraut und ich habe großen Respekt davor. Dieses Jugendbuch beginnt mit einem Charakter, der zunächst mehr Tier als Mensch ist und sich auch entsprechend verhält. Leider muss ich einfach gestehen, dass mir viele andere Dinge im ersten Band nicht gefallen haben, weshalb ich kein großes Interesse habe, ein weiteres Buch zu lesen. Was schade ist, denn mich würde schon interessieren, wie die Geschichte weitergeht.
Hier geht es zu meiner Rezension des ersten Bandes.
LightDark
LightDark erzählt die Geschichte der 17-Jährigen Maira, die im Heim aufgewachsen ist und nun zum ersten Mal in eine Familie kommt. Als sie beginnt, Halluzinationen zu haben, erfährt sie, dass sie mehr ist als ein gewöhnlicher Mensch und sie wird unfreiwillig in den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit gezogen.
Der erste Band hatte zwar einige interessante Ansätze, spezifisch in Bezug auf den oft eher klischeehaften Kampf von Licht und Dunkelheit, aber leider gab es für meinen Geschmack einfach zu viel Teenager-Drama im Buch. Ich glaube für jüngere Lesende würde ich es empfehlen, aber für mich war das einfach nichts mehr. Daher werde ich nicht weiterlesen.
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Ferryman
In der Ferryman-Trilogie geht es um Dylan und den Ferryman Tristan, deren Liebe den Tod überwindet. Als Dylan stirbt, soll Tristan sie durch eine Zwischenwelt ins Jenseits bringen. Dabei verlieben sich die beiden.
Das Einzige, was mich im ersten Band fesseln konnte, waren die Landschaftsbeschreibungen. Abgesehen davon gab es ganz viel Misogynie, eine Liebesgeschichte, die so prickelnd war, wie abgestandenes Wasser und flache Charaktere. Ehrlich gesagt hat mich dieses Buch ziemlich wütend gemacht, weshalb für mich schon früh klar war, dass ich die Reihe nicht weiterlesen würde.
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Dragon Princess
Diese Dilogie stellt sich die Frage, was wäre, wenn die Prinzessin im Turm nie von einem Prinzen gerettet worden wäre, sondern vom Drachen selbst. Dabei folgen wir Ruby, die einen Piraten dafür anheuert, einige Juwelen zu stehlen. Doch als dabei einiges schief geht, erwacht sie plötzlich auf seinem Schiff.
Die Thematik dieses Buches hat mich eigentlich sehr interesseiert und auch das Worldbuilding hat es mir angetan. Leider fand ich die Charaktere zu unausgereift, die Liebesgeschichte etwas nervig und der große Plotttwist wurde bereits durch den Klappentext verraten.
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Scythe
Die Scythe-Trilogie spielt in einer utopischen Welt, in der der Tod besiegt wurde. Menschen können nicht mehr sterben, der Welthunger wurde besiegt und allen geht es gut. Doch damit dies so bleibt, muss die Bevölkerung immer ein wenig dezimiert werden. Diese Aufgabe übernehmen die Scythe. Rowan und Citra sind zwei Anwärter für diesen Titel und im ersten Band verfolgt man ihre Lehrzeit.
Ich denke nicht, dass ich diese Buchreihe niemals weiterlesen werde, allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich dies in der nächsten Zeit tun werde. Daher gilt sie für mich aktuell als abgebrochen, bis ich mich doch entscheiden sollte, ihr eine weitere Chance zu geben. Mich interessiert hier die Thematik und diese wurde auch nicht völlig schlecht dargestellt, allerdings war mir die ethische Problematik nicht genug ausgearbeitet und ich mochte den Schreibstil nicht besonders.
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Das Geheimnis der Schwingen
In dieser Dilogie geht es um Drachen, die sich in Menschen verwandeln können und Sascha, die als Frau geboren wurde aber so tun muss, als wäre sie ein Mann. Denn nur ein männlicher Drache kann die Nachfolge ihres Vaters antreten. Es gibt schon länger Probleme mit ihrer Tarnung, aber als sie den attraktiven Collin trifft, wird es noch schwerer.
Der erste Band hat Informationen leider mit der Holzhammer-Methode gegeben, was mich schnell sehr genervt hat. Die Autorin schien kein Vertrauen in ihre Leser zu haben und als dann auch noch Nebencharaktere große Entwicklungen aus dem Nichts machten, ging bei mir leider jegliches weitere Interesse an der Reihe verloren.
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Die Generationen im Zeittor
Zeitreisen sind möglich! Das erfährt Kari in dieser Reihe und natürlich muss sie das sofort ausprobieren. Obwohl sie es als unerfahrene Springerin noch nicht darf, beschließt sie, der Vergangenheit ein paar Besuche abzustatten. Das geht natürlich nicht immer gut aus.
Das erste Buch hat es sehr gut geschafft, eine bestimmte Stimmung zu transportieren und ich habe mich so oft gefühlt, als ob ich in der entsprechenden Zeitperiode wäre. Leider ist handlungsmäßig nicht besonders viel passiert und zu einem großen Teil saß man einfach mit den Charakteren im Unterricht und hat Fachtermini gelernt. Mich persönlich hat das leider eher gelangweilt, weshalb ich nicht besonders an den weiteren Bänden interessiert bin.
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Paper-Love-Reihe
In dieser Dilogie geht es um die Liebesgeschichten von zwei Geschwistern. Während David sich in die reiche Abbi verliebt, der er in der Rehaklinik begegnet, wird Jane der Kopf vom überheblichen Studenten Alex verdreht.
Der erste Band dieser Reihe war mein drittes Buch der Autorin. Während mir ihr erstes Buch gut gefallen hat, mochte ich das zweite deutlich weniger. Da dieses Buch mich erneut nicht überzeugen konnte, habe ich nicht vor, mehr von ihr zu lesen.
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Bethel
Die Bethel-Reihe spielt in einer puritanischen Gesellschaft, in der Frauenleben wenig wert sind. Immanuelles Hautfarbe zeugt bereits davon, dass ihre Mutter die strengen Regeln gebrochen hat. Sie ist eine Außenseiterin und fühlt sich von den dunklen Wäldern angezogen. Doch dort sollen die Hexen leben.
Der erste Band sollte eigentlich eine feministische Geschichte sein, tatsächlich war es jedoch eine klischeehafte YA-Geschichte, in der am Ende doch wieder die Männer die Zügel in der Hand hatten. Für mich war das eine sehr große Enttäuschung. Bisher ist noch nicht klar, wann der zweite Teil erscheint, geschweige denn wovon er handeln wird, aber ich weiß bereits, dass ich ihn nicht lesen werde.
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Die Anderen
Die Reihe über die Anderen handelt von der Blutprophetin Meg, die Zuflucht bei den Anderen gefunden hat. Diese sind Wesen, mit übernatürlichen Kräften: Gestaltwandler, Vampire, Elementarwesen und anderes. Meg wird jedoch aufgrund ihrer eigenen Fähigkeiten gesucht und der zerbrechliche Frieden zwischen Menschen und Anderen gerät in Gefahr.
Dies ist die zweite Reihe, die ich vielleicht irgendwann einmal weiterlesen werde, es aber aktuell nicht wirklich vorhabe. In der Theorie hat dieses Buch sehr vieles, was ich gerne mag. Leider zog es sich enorm in die Länge. Auf über 500 Seiten geschah viel zu wenig und ein Großteil der Zeit wurde erzählt, wie Meg alltägliche Aufgaben erledigte. Dazu entwickelten sich die Beziehungen zwischen den Charakteren viel zu schnell.
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Leo Demidow
Die Reihe um Leo Demidow folgt dem gleichnamigen Protagonisten. Er arbeitet für den russischen Geheimdienst in den 1950er Jahren. Die Bevölkerung ist verängstigt und ein falsches Wort kann einen umbringen. Leo wird um Hilfe gebeten, als ein Mann darauf besteht, dass sein Sohn ermordet wurde, obwohl die Regierung behauptet, dass niemand im Land jemand anderen ermorden würde.
Die letzten zwei Bücher auf dieser Liste mochte ich beide sehr und dennoch werde ich die Reihen nicht weiterlesen. Im Fall dieser Reihe war für mich die Geschichte mit „Kind 44“ abgeschlossen. Der Fall ist gelöst, die Charakterentwicklung abgeschlossen. Im nächsten Buch würde es mit einem völlig neuen Fall weitergehen. Und auch wenn ich das Buch gut fand, habe ich kein Interesse einen weiteren Thriller zu lesen, nur weil es um die gleichen Charaktere geht.
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Pascha & Martin Gänsewein
Pascha ist gestorben und er ist sich sicher, dass er ermordet wurde. Leider kann er das niemandem mitteilen, außer dem Gerichtsmediziner Martin. Dieser hilft ihm aber eher widerwillig, denn von einem Geist schikaniert zu werden und gefährlichen Ermittlungen nachzugehen war eigentlich nicht Teil seines Plans.
Auch hier gefiel mir das Buch eigentlich sehr gut und dennoch möchte ich nicht unbedingt weiterlesen. Hier ist die Geschichte zwar wesentlich offener gestaltet und auch wenn der konkrete Fall gelöst ist, ist vieles noch unklar. Dennoch muss ich gestehen, dass mich das Genre einfach nicht genug begeistern konnte, als dass ich wirklich weiterlesen möchte. Einige Rätsel können dann von mir aus auch ungelöst bleiben.
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[…] ich nun bereits über meine abgebrochenen Reihen gesprochen habe, kommt heute der angenehmere Teil: Die Reihen, die ich beendet habe. Jede dieser […]