Cover "A single Word"
New Adult Romance

A single Word

Rezension zu “A single Word” von Ivy Andrew

Dies ist der zweite Teil einer Buchreihe. In der Rezension gibt es KEINE Spoiler zu Teil 1.

Hier ist die Rezension zu “A single Night”.

Meine Bewertung:

Details:
Titel: A single Word
Reihe: L.O.V.E Band 2
Autorin: Ivy Andrews
Verlag: Blanvalet
Seiten: 512
Kauflink: Amazon
Preis: 12,99 € (D) Taschenbuch; 9,99 € (D) E-Book

Worum geht es?

„Als Oxy den Bruder ihrer neuen Mitbewohnerin Ella kennenlernt, weiß sie sofort, dass Henri nichts als Ärger bedeutet. Denn der gut aussehende Erbe des Modeunternehmens »French Chic« steht nicht nur im Ruf, ein notorischer Frauenheld zu sein, er verhält sich auch wie der weltgrößte Rüpel. Was Oxy nicht weiß: Henri hütet ein dunkles, traumatisches Geheimnis. Gefühle will er nicht zulassen, und dennoch weckt die schlagfertige Oxy etwas in ihm – etwas, dem sich Oxy all seiner Sabotageversuche zum Trotz ebenfalls nicht entziehen kann…“

Klappentext "A single Word"

Zitat:

„Ein offenes, kindliches Grinsen breitet sich auf ihrem Gesicht aus, erhellt ihre Züge, und mit einem Mal bin ich mir sicher, dass sie wahrhaftig noch nie zuvor einen Weihnachtsbaum geschmückt hat. Oxanas strahlendes, verzücktes Lächeln lässt sie höchstpersönlich wie einen Weihnachtsengel wirken, und sosehr ich es auch möchte, ich kann meinen Blick unmöglich von ihr abwenden.“ – Henri

Meine Meinung:

Das Interessante an der L.O.V.E. Reihe ist, dass die vier Bücher gleichzeitig spielen und jeweils einen Teil der Geschichte erzählen. In jedem Buch geht es um eine der vier Mitbewohnerinnen – Libby, Oxy, Val und Ella – und ihre jeweilige Liebesgeschichte. Grundsätzlich kann man jedes der Bücher unabhängig von den anderen lesen, allerdings sei hier gesagt, dass es am Ende von Band 2 einen großen Spoiler für Band 1 gibt. Auch wenn dieser eher nebenbei erwähnt wird, würde ich trotzdem empfehlen, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.

Buchrücken Band 1 und 2 der L.O.V.E Reihe

Der Schreibstil:

Der lockere, angenehm zu lesende Schreibstil, den ich in Band 1 gelobt habe, setzt sich im zweiten Teil fort. Die Geschichte wird wieder abwechselnd aus der Perspektive von Oxy und Henri erzählt, so dass man die Beweggründe von beiden Charakteren gut verstehen kann. Allerdings hat dies manchmal auch die Spannung der Geschichte genommen.

Die Charaktere:

In Band 1 habe ich die Austauschbarkeit, besonders der weiblichen Charaktere, kritisiert. „A single Word“ setzt den Fokus der Geschichte anders, wodurch ich mit diesem Aspekt deutlich zufriedener war. Der Fokus in Libbys Geschichte lag sehr stark auf ihrem Studium, der Modewelt und natürlich der Liebesgeschichte. In Band 2 dagegen geht es stärker um den Zusammenhalt der WG, die Freundschaft der Frauen untereinander und natürlich auch um die Liebesgeschichte.

Durch diesen anders gelegten Fokus erhalten die einzelnen Charaktere der Reihe sehr viel mehr Persönlichkeit. Auch wenn ich finde, dass es auch noch besser gegangen wäre, denn von kulturellen Eigenheiten bekommt man tatsächlich nichts mit. Wozu schreibt man über eine internationale WG, wenn das einzig Länderspezifische, das man einbaut, ist, dass die Französin sich eben besonders gut kleidet?

Schade fand ich allerdings besonders, dass Oxy selbst in ihrer eigenen Geschichte eher im Hintergrund blieb. Oft werden im Buch Andeutungen zu ihrer Vergangenheit gemacht, aber so wirklich erfährt man bis zum Ende kaum etwas über sie.

Insgesamt war ich sehr viel zufriedener mit den Charakteren als im ersten Band der Reihe. Sie wirkten durch die Bank viel lebendiger und weniger austauschbar und die Dynamik zwischen den Charakteren wurde viel besser dargestellt.

Charaktere "A single Word"

Die Geschichte:

„A single Word“ hat im Vergleich zu Band 1 eine eher durchwachsene Geschichte. Diese beginnt an dem Punkt, an dem die vier Frauen in Plymouth zusammen in eine WG ziehen. Oxy freundet sich schnell mit den anderen an und unternimmt Ausflüge mit Val. Dabei leidet die Geschichte leider sehr unter dem sogenannten „floating head syndrom“, bei welchem man ellenlange Dialoge hat, ohne dass irgendetwas rundherum beschrieben wird. Dies war vor allem in der ersten Hälfte des Buches sehr störend, kam aber bis zum Ende immer mal wieder vor.

Vom Semester an der Universität wird so gut wie nichts erzählt, was schade war, denn ich hätte gern mehr über Oxys Kreationen gelesen. An einer Stelle im Buch wird sie von der Dozentin aufgefordert, etwas an ihrem Entwurf zu ändern, das wird aber später nicht wieder aufgegriffen. Allgemein ist dies ein häufig vorkommendes Problem des Textes. Dinge werden nebenbei erwähnt, dann aber nie ausgeführt. An vielen Stellen geht es dabei um die Geschichten der anderen Frauen (vermutlich, um auf die anderen Bände neugierig zu machen). In diesen Situationen kann ich es verstehen, aber gerade, wenn es um Oxys Vergangenheit ging, fand ich dies nicht besonders gut.

Die Liebesgeschichte zwischen Oxy und Henri beginnt recht spät, nämlich beinahe nach der Hälfte des Buches. Meiner Meinung nach ist diese aber dann sehr schön dargestellt und hat mich tatsächlich auch ein bisschen emotional gemacht. Henri leidet unter PTSD, was die Situation nicht einfach macht und trotzdem geben beide nie wirklich auf. Dieser Teil des Buches war wirklich schön geschrieben.

Cover "A single Word" und "A single Night" zusammen

Fazit:

„A single Word“ hat einige wirklich schöne Aspekte, wie etwa eine bessere Darstellung der Charaktere als Band 1 und die Liebesgeschichte. Leider war die Geschichte oft nicht so gut erzählt und von der Protagonistin hat man wenig Hintergrundgeschichte erfahren, was mir persönlich nicht gut gefallen hat. Wenn man die reine Liebesgeschichte betrachtet, so hat mir dieser Teil besser gefallen als der vorherige. Leider kann man dies über den Rest des Buches nicht sagen.

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1 Kommentar

  1. […] geht es zur Rezension zu „A single Night“ (Band 1).Hier geht es zur Rezension zu „A single Word“ (Band […]

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