Cover A Sea of Unspoken Things von Adrienne Young Fairyloot Edition
Englisches Buch Lesetipp Magical Realism Mystery Top 10 Top 10 2025

A Sea of Unspoken Things

Rezension zu „A Sea of Unspoken Things“ von Adrienne Young

Meine Bewertung:
5 Sterne von 5

Details:
Titel: A Sea of Unspoken Things
Autorin: Adrienne Young
Verlag: Quercus
Seiten: 282
Kauflink: Amazon
Die auf den Bildern gezeigte Version ist eine Exklusivausgabe von Fairyloot. Sie ist zum Zeitpunkt dieser Rezension noch dort im Shop erhältlich.

Klappentext:

The only thing James and Johnny Golden have ever had is each other. For as long as she can remember, James’s deep connection with her twin brother, Johnny, has gone beyond intuition – she can feel what he feels. So, when Johnny is killed in a tragic accident, James knows before her phone even rings that her brother is gone and that she’s alone – truly alone – for the first time in her life.
When James arrives in the rural town of Hawthorne, California to settle her brother’s affairs, she’s forced to rehash the ominous past she and Johnny shared and finally face Micah, the only person who knows about it. He’s also the only man she’s ever loved.
But James soon discovers that the strange connection she had with Johnny isn’t quite gone, and the more she immerses herself into his world, the more questions she has about the brother she thought she knew. Johnny was keeping secrets, and he’s not the only one.
What she uncovers will push her to unravel what happened in the days before Johnny’s death, but in the end, she’ll have to decide which truths should come to light, and which should stay buried forever.

Meine Meinung:

James und ihr Zwillingsbruder Johnny haben alles geteilt, bis James für ein Stipendium in die Großstadt gezogen ist. Nun, viele Jahre später, ist sie zurück, denn Johnny ist tot. Ein Jagdunfall heißt es, doch James ist sich sicher, dass mehr dahinter steckt. Sie beginnt mit ihrer Spurensuche, doch nicht allen gefällt dies. In einer Kleinstadt, in der sich alle kennen und aus der kaum jemand wegkommt, will niemand, dass die eigenen Geheimnisse ans Licht kommen.

Dies ist bereits das dritte Mystery mit Magical Realism Aspekten von Adrienne Young, das ich lese. Und auch wenn ich die ersten beiden dieser Art mochte, fehlte mir irgendwie doch immer etwas. Nicht so bei diesem Buch – hier kam endlich alles zusammen was ich mir von diesen Büchern der Autorin erhofft hatte und es war 2025 noch ein letztes Jahreshighlight zum Ende des Jahres. Ich hatte nicht erwartet, dass mir das Buch so gut gefallen würde, aber es hat für mich wirklich alle Erwartungen gesprengt.

Der Anfang war ziemlich langsam und gewohnt atmosphärisch. Zuerst lernte man beim Lesen die Kleinstadt Hawthorne kennen, ebenso wie James‘ bisheriges Leben. Sie war eine der wenigen, die es schaffte, aus der Kleinstadt herauszukommen. Nun lebte sie als bekannte Künstlerin in der Großstadt, doch kehrte zurück, als ihr Bruder starb. Nach und nach traf sie alte Bekannte in der Kleinstadt wieder. Sie erlebte, wie manche die Leben lebten, die sie nie wollten und traf ihre erste große Liebe Micah wieder.

Charakterillustration Vorsatzpapiere A Sea of Unspoken Things Fairyloot Edition

Nach und nach arbeitete sie sich durch Johnnys Leben und beim Lesen erfährt man immer mehr über ihn. So ruhig das Buch auch bleibt und so langsam sich die Geschichte und die Hinweise aufbauen, so gespannt war ich doch beim Lesen. Ich habe immer wieder meine eigenen Theorien aufgestellt – natürlich alle falsch.

Von den Charakteren war ich auch begeistert. James war so interessant zu verfolgen und ich mochte es, zu erkunden, wie sie, Johnny und Micah vor vielen Jahren zusammen als Gruppe funktionierten. Einige der Nebencharaktere fand ich auch sehr gut geschrieben, viele kamen allerdings nur wenig vor und dienten eher als Hinweisgeber. Dafür hatten sie aber erstaunlich viel Charakter und ich könnte über fast jeden etwas sagen.

Das Ende war unerwartet und spannend. Alle Fäden führten zusammen und ergaben eine Auflösung, mit der ich nicht gerechnet hatte, die jedoch auch sehr gut passte.

Ganz persönlich war ich nicht übermäßig begeistert von den letzten paar Seiten – allerdings passte hier alles zum Buch und zu James als Charakter, weshalb ich dies nicht unbedingt kritisieren würde. Irgendwie hatte ich persönlich mir hier nur gewünscht, dass sie selbst moralisch etwas aufrechter wäre.

Buchschnitt A Sea of Unspoken Things, Spells for Forgetting & The Unmaking of June Farrow Fairyloot Edition
Fazit:

„A Sea of Unspoken Things“ war ein Mystery, das mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte war langsam, aber doch spannend, die Charaktere interessant geschrieben und das Ende hat mich gepackt. Für mich war dies ganz klar ein Lesehighlight!

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