Cover A Melody of Salt and Tears von Amy Erin Thyndal
Fantasy Romantasy

A Melody of Salt and Tears

Rezensionz u “A Melody of Salt and Tears” von Amy Erin Thyndal

Dies ist der zweite Band einer Reihe. Meine Rezension enthält leichte Spoiler für den ersten Teil.
Hier geht es zu meiner Rezension zu „A Kiss of Ice and Blood“ (Band 1).

Meine Bewertung:
4 Sterne von 5

Details:
Titel: A Melody of Salt and Tears
Reihe: Legends of Askja; Band 2
Autorin: Amy Erin Thyndal
Verlag: Moon Notes
Seiten: 368
Kauflink: Amazon
Preis: 17,00 € (D) Taschenbuch; 9,99 € (D) E-Book

Klappentext:

Das Inselkönigreich Askja ist nun durch eine magische Barriere geschützt, doch der Frieden hat einen hohen Preis. Nur die Sirenen können den Schutzzauber durchqueren, weshalb Adelaide es als ihre Aufgabe ansieht, das verfeindete Kaiserreich Myredal zu überwachen. Nach dem Tod ihrer Königin stehen nicht alle Sirenen hinter dem Bündnis mit den Askjern: Der Sirenenrat fordert blutige Rache. Im verzweifelten Versuch, den drohenden Krieg abzuwenden, nimmt Adelaide den Admiral Marcus gefangen, um mehr über die Pläne Myredals zu erfahren. Dabei erfährt sie nicht nur, dass diese einen Weg gefunden haben, die Barriere zu durchqueren, sondern auch, dass selbst ein magiehassender Seemann wie er dem Zauber einer Sirene erliegen kann – und umgekehrt…

Klappentext A Melody of Salt and Tears
Meine Meinung:

Die Sirenen im Meer rund um das Inselkönigreich Askja verteidigen die Insel gegen alle Schiffe des verfeindeten Kaiserreiches Myredal. Doch die Kämpfe werden immer schwerer, entwickelt das Kaiserreich doch neue Methoden, um gegen ihre Magie vorzugehen. Nach einem Kampf, den nur das Eingreifen der mächtigsten Sirene Adelaide retten konnte, nimmt diese den Admiral Marcus gefangen. Während er sich nur schwer an sein neues Leben in der geheimen Stadt der Sirenen gewöhnen kann, muss Adelaide selbst die politischen Spiele des Sirenenrates spielen, um ihr Volk zu retten.

„A Melody of Salt and Tears” spielt zeitlich einige Jahre nach „A Kiss of Ice and Blood” und kann grundsätzlich unabhängig gelesen werden. Adelaide war zwar auch ein wichtiger Nebencharakter im vorherigen Band und die Informationen über das Worldbuilding daraus sind sinnvoll zu haben, aber die Geschichte steht dennoch für sich.

Die Autorin schafft es in diesen Büchern gleichzeitig eine eher düstere Welt zu erschaffen und doch irgendwie Wohlfühlbücher daraus zu machen. Das liegt vor allem an dem angenehmen Schreibstil, durch den man nur so durch die Seiten fliegt und der maßgeblich dazu beiträgt, dass trotz einiger brutalen Szenen oder düsteren Themen die Leichtigkeit das Buch nie ganz verlässt.

Cover A Kiff of Ice and Blood & A Melody of Salt and Tears von Amy Erin Thyndal

Adelaide fand ich als Charakter sehr überzeugend. Sie lebte in einer Gesellschaft, deren Regeln sie selbst nicht besonders gut fand. Vor den Geschehnissen des ersten Bandes konnte sie dies zumindest zum Teil ignorieren, doch nun musste sie sich mit Politik und Machtkämpfen herumschlagen, die es ihr erschwerten, ihrem Volk zu helfen. Zeitgleich musste sie mit ihren widersprüchlichen Gefühlen Marcus gegenüber klarkommen.

Marcus dagegen fand ich als Charakter leider schwächer, auch wenn er definitiv einige sehr schöne Seiten hatte. Dennoch muss ich einfach sagen, dass ich seine Entwicklung oft zu schnell und nicht immer nachvollziehbar fand. Insbesondere die Beziehung der beiden litt darunter und es fiel mir schwer, die Gefühle, die die beiden füreinander entwickelten, nachzuvollziehen. Ich denke hier hätte das Buch einfach noch ein bisschen mehr Raum gebraucht. Insbesondere auch, weil es in der Beziehung ja auch um Aspekte eines Machtungleichgewichtes geht – Adelaide könnte Marcus jederzeit seinen freien Willen rauben, was viele Sirenen auch mit ihren Männern tun. Ich denke, diese Aspekte hätten insgesamt etwas nuancierter im Buch aufgearbeitet werden können, sowohl auf der Ebene von Adelaides und Marcus‘ Beziehung als auch in Bezug auf die gesamte Gesellschaft der Sirenen.

Trotz dieser Kritik hatte ich doch eine gute Zeit mit der Geschichte und insbesondere gegen Ende gab es einige sehr spannende Szenen. Die Seeschlachten im Buch haben mir sehr gefallen und einige Entwicklungen innerhalb der Welt waren sehr vielversprechend! Ich hoffe jetzt, dass es noch einen dritten Band geben wird, denn da gab es ein paar Andeutungen, die mich sehr neugierig gemacht haben!

Illustration zu A Melody of Salt and Tears
Fazit:

„A Melody of Salt and Tears” war ein guter Folgeband für diese Reihe. Der Schreibstil der Autorin war gewohnt angenehm zu lesen, die Geschichte spannend und auch wenn ich ein paar Kritikpunkte in Bezug auf die Liebesgeschichte hatte, hat mir das Buch insgesamt doch so gut gefallen, dass ich jetzt auf einen dritten Band hoffe.

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