Rezension zu „A Marvellous Light” von Freya Marske
Meine Bewertung:

Details:
Titel: A Marvellous Light
Reihe: The Last Binding; Band 1 von 3
Autorin: Freya Marske
Verlag: Tor
Seiten: 400
Kauflink: Amazon
Preis: 19,99 € (D) Gebunden; 9,49 € (D) Taschenbuch; 5,99 € (D) E-Book
Die auf den Bildern dargestellte Version ist eine Spezialedition der Illumicrate. Sie ist in dieser Form nicht mehr im Handel erhältlich.
Klappentext:
England, 1908: Baronet Robin Blyth tritt seinen neuen Job an. Eigentlich hatte er einen langweiligen Verwaltungsposten erwartet, doch stattdessen ist er plötzlich Verbindungsmann zu einer magischen Geheimgesellschaft. Sein Vorgänger ist spurlos verschwunden – und hinterließ nur einen Haufen Feinde, die Robin mit einem tödlichen Fluch belegen. Seine einzige Hoffnung, dem Tod zu entrinnen, ist Edwin Courcey, sein unausstehlicher Kollege. Widerwillig müssen die beiden zusammenarbeiten und kommen dabei einer Verschwörung auf die Spur, die die gesamte magische Gesellschaft bedroht.

Meine Meinung:
Der Adelige Robin Blyth beginnt einen neuen Job, von dem er dachte, es würde sich um einen langweiligen Verwaltungsposten handeln. Doch dann wird ihm eröffnet, dass Magie sehr real ist und er nun der Verbindungsmann zur magischen Gesellschaft ist. Sein Vorgänger ist verschwunden und Robin wird direkt am ersten Tag mit einem tödlichen Fluch belegt. Die einzige Hoffnung scheint der schlecht gelaunte Edwin Courcey zu sein. Auch wenn dieser ihm eigentlich nicht helfen möchte, bringt er ihn dennoch mit auf sein altes Herrenhaus, wo sie gemeinsam versuchen, den Fluch zu brechen und herauszufinden, wer Robin tot sehen möchte.
„A Marvellous Light“ ist eins dieser Bücher, von denen ich etwas so anderes erwartet habe, als ich bekommen habe, dass ich gar nicht anders konnte, als enttäuscht zu sein. Ausgegangen bin ich nämlich davon, hier in erster Linie einen historischen Fantasyroman vorzufinden, welcher durchaus einen stärkeren Romance-Subplot enthalten würde. Tatsächlich war dies jedoch eigentlich eine reine Liebesgeschichte und die Fantasyelemente waren eher dekorativer Natur.
Dabei fing das Buch ziemlich gut an – Robins erste Bekanntschaft mit der magischen Welt und seine Verfluchung waren richtig gut und spannend. Und auch das Ende konnte bei mir punkten. Leider war das Buch dazwischen eher eine Art queeres „Bridgerton“ und Magie kam höchstens mal zur Sprache, wenn die Charaktere flirteten. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl, die Autorin hat völlig vergessen, dass sie überhaupt Magie in ihrem Buch hatte.
Die Liebesgeschichte zwischen Robin und Edwin war dabei dennoch gut geschrieben und richtig süß. Ich denke, wenn ich nicht so enttäuscht gewesen wäre, hätte ich richtig Spaß an diesem Aspekt haben können. Die Chemie zwischen den beiden war deutlich spürbar. Für mich war dies einfach ein klarer Fall von falschen Erwartungen – und einfach nicht das richtige Buch für mich. Aber ich denke, wer mit den richtigen Erwartungen an diese Geschichte herangeht, wird hier eine schöne Geschichte für sich finden.

Fazit:
„A Marvellous Light“ ist in erster Linie eine queere, historische Liebesgeschichte, deren Fantasyelemente mehr dekorativ sind. Wer mit diesen Erwartungen an das Buch herangeht, wird hier sicher viel Spaß beim Lesen haben – wer jedoch mehr Fantasy erwartet, sollte diese Geschichte eher auslassen.


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