Cover "A Lesson in Vengeance" (Owlcrate Ausgabe): Das Cover ist weiß, mit rosa Blüten über die in großen Lettern der Titel geschrieben ist
Dark Academia Englisches Buch Lesetipp Thriller Top 10 2022

A Lesson in Vengeance

Rezension zu „A Lesson in Vengeance“ von Victoria Lee

Dieses Buch ist derzeit nur in der englischen Version erhältlich und mir ist nicht bekannt, dass es übersetzt wird. Alle Angaben in dieser Rezension beziehen sich somit auf die englische Version. Sollte eine deutsche Version erscheinen, werde ich diesen Beitrag entsprechend anpassen.

Meine Bewertung:
5 Sterne von 5

Details:
Titel: A Lesson in Vengeance
Autorin: Victoria Lee
Verlag: Delacorte Press (US), Titan Books (UK)
Seiten: 376
Kauflink: Amazon
Preis: 18,99 € Hardcover; 9,49 € Taschenbuch; 5,49 € E-Book
Das auf den Fotos sichtbare Buch ist eine Spezialausgabe der Owlcrate und so nicht mehr im Handel erhältlich.

Klappentext:

Felicity Morrow is back at the Dalloway School to finish her senior year after the tragic death of her girlfriend. She even has her old room in Godwin House, the exclusive dormitory rumored to be haunted by the spirits of five Dalloway students – girls some say were witches.
Felicity was once drawn to the dark legacy of witchcraft. She’s determined to leave that behind her now; but it’s hard when Dalloways occult history is everywhere. And when the new girl won’t let her forget it.
Its Ellis Haleys first year at Dalloway. A prodigy novelist at seventeen, Ellis is eccentric and brilliant, and Felicity can’t shake the pull she feels to her. So when Ellis asks Felicity for help researching the Dalloway Five for her second book, Felicity can’t say no. And when history begins to repeat itself, Felicity will have to face the darkness in Dalloway – and in herself.

Klappentext "A lesson in vengeance"
Meine Meinung:

Vor einem Jahr musste Felicity den Tod ihrer besten Freundin Alex mit ansehen. Durch die gemeinsamen Versuche, das Erbe eines alten Hexenzirkels wieder aufleben zu lassen, ist Felicity der Meinung, ein beschworener Geist habe sie verflucht. In ihrem letzten Jahr an der Dalloway Schule, an der all dies geschah, versucht sie nun, sich auf ihre akademischen Leistungen zu konzentrieren und ihre dunkle Geschichte auszublenden. Das stellt sich als gar nicht so einfach heraus, als die neue Schülerin Ellis versucht, mit ihr zusammen die Geheimnisse der alten Hexen wieder auszugraben.

„A Lesson in Vengeance“ ist eine langsame, atmosphärische Dark Academie Geschichte, die diesen Titel auch definitiv verdient. Das Buch berührt auch einige andere Genre, wie Thriller und Fantasy, es allerdings rein damit zu beschreiben würde ihm nicht gerecht werden. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus Felicitys Sicht, wobei immer wieder unklar ist, ob deren Erinnerungen tatsächlich richtig sind.

Der Schreibstil ist unglaublich schön und teils poetisch anmutend. Er passt perfekt als Stimme Felicitys, die selbst Literaturstudentin ist. Diesen Aspekt habe ich von Anfang an am Buch geliebt und er hat eine Sogwirkung auf mich ausgeübt, der ich mich schwer entziehen konnte.

Wendeschutzhülle mit Illustrationen der Protagonistinnen Ellis und Felicity

Die Charaktere fand ich sehr spannend, da keiner wirklich durchschaubar war. Felicity selbst war keine besonders verlässliche Erzählerin, wodurch nicht immer klar war, welchen Informationen man glauben konnte. Ellis ist völlig undurchschaubar und die Informationen, die man über sie erhält, scheinen oft nicht zusammenzupassen, weil die verschiedenen Charaktere des Buches unterschiedliche Sichtweisen auf sie haben. Bis zum Ende war daher für mich nie klar, welche Rolle sie spielte.

Das Buch fixierte sich vor allem auf die Beziehung dieser beiden Protagonistinnen und auch diese war sehr gut ausgearbeitet. Die langsame Entwicklung, bei der oft nicht klar wurde, in welche Richtung sie gehen würde, hat mich ständig den Atem anhalten lassen.

Was mir besonders gefallen hat war die Art, wie die Autorin einige Aspekte ihres Buches auf einer Metaebene eingebaut hat. Durch die undurchsichtigen Charaktere war über einen Großteil des Buches nicht klar, was eigentlich genau geschah. Die verschiedenen Ebenen, die es hier gibt, spricht die Autorin durch bestimmte Arbeiten im Buch an, was ich sehr spannend fand.

Die Geschichte selbst war bis zum Ende rätselhaft und spannend, obwohl das allgemeine Tempo sehr langsam war. Ich hätte mir hier nur gewünscht, dass die Mordfälle, welche mit den Hexen der Vergangenheit in Verbindung standen, auch im weiteren Verlauf des Buches mehr Raum eingenommen hätten. Dies ist allerdings ein wirklich kleiner Kritikpunkt, denn die Geschichte funktionierte auch so und konnte mich zu 100% überzeugen.

Owlcrate Ausgabe "A lesson in vengeance" ohne Schutzhülle: Der Buchschnitt glänzt silber und auf dem nackten Hardcover ist ein foliertes Design eines Ouija-Zeigers
Fazit:

„A Lesson in Vengeance“ konnte mich durch spannende Charakterdynamik und eine langsame, atmosphärische Geschichte voll und ganz überzeugen. Wer ein gutes Dark Academia Buch sucht, dem kann ich dieses hier nur ans Herz legen.

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1 Kommentar

  1. […] Hier geht es zu meiner Rezension. […]

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