Rezension zu “A Dowry of Blood” von S.T. Gibson
“A Dowry of Blood” ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Sollte sich dies ändern werde ich die Rezension entsprechend anpassen.
Meine Bewertung:

Details:
Titel: A Dowry of Blood
Reihe: A Dowry of Blood Band 1
Autorin: S.T. Gibson
Verlag: Orbit
Seiten: 300
Kauflink: Amazon
Preis: 18,45 € Gebunden; 9,89 € Taschenbuch; 2,99 € E-Book
Die auf den Bildern dargestellte Version ist eine Exklusivausgabe aus der Fairyloot Adult Box. Sie ist in dieser Form nicht mehr im Handel erhältlich.
Klappentext:
Saved from the brink of death by a mysterious stranger, Constanta is transformed from a medieval peasant into a bride fit for an undying king. But when Dracula draws a cunning aristocrat and a starving artist into his web of passion and deceit, Constanta realizes that her beloved is capable of terrible things.
Finding comfort in the arms of her rival consorts, she begins to unravel their husband’s dark secrets. With the lives of everyone she loves on the line, Constanta will have to choose between her own freedom and her love for her husband. But bonds forged by blood can only be broken by death.

Meine Meinung:
Zum Sterben zurückgelassen findet sich Constanta plötzlich in den Armen eines Fremden wieder, der sie zum Vampir verwandelt. Sie wird seine Braut und lebt an seiner Seite ein Leben im Luxus. Doch bald wird ihr klar, dass ihr Mann ihr nicht alles verrät. Als er eine gerissene Adlige und ein hungerndes Model ebenfalls in ihre Familie holt, muss sich Constanta entscheiden, wem ihre Treue gilt.
Ich habe mich bei diesem Buch sofort in den wunderschönen Schreibstil verliebt. Dieser hatte beinahe lyrische Qualitäten und hat mich das gesamte Buch über gefesselt. Geschrieben ist das Buch als eine Sammlung von Briefen, die Constanta an ihren Mann und Erschaffer schreibt, nachdem dieser gestorben ist. Sie beschreibt darin ihre gemeinsame Zeit und zeigt auf, was er ihr angetan hat.

Die Geschichte wird dadurch leider insgesamt eher rückblickend erzählt und nur wenige Szenen werden explizit gezeigt und beschrieben. Dies war meiner Meinung nach die einzige Schwäche des Buches und wäre es länger gewesen, hätte mich dies vermutlich irgendwann stärker gestört. Dadurch, dass die Geschichte aber recht kurz war, war dies die meiste Zeit über kein wirkliches Problem, insbesondere dadurch, dass der Schreibstil eben auch so wunderschön war.
Mir hat es hier sehr gefallen, eine Geschichte aus der Sicht von Draculas Bräuten zu lesen. Diese sind im Original leider recht zweidimensional und für die Handlung eigentlich recht unwichtig. Diese hier zu Wort kommen zu lassen war in vielfacher Hinsicht genial. Trotz allem ist dies nur eine sehr lose Nacherzählung von Dracula, die sich nur dadurch rechtfertigen lässt, dass es hier um einen mächtigen Vampir mit drei Bräuten geht. Die restliche Handlung des Romans „Dracula“ wird hier nicht weiterverfolgt.

Fazit:
Diese lose Neuerzählung von Dracula kann durch ihren ungewöhnlichen Stil und ihren wunderschönen Schreibstil punkten. Ich kann sie Fans von Gothic Horror nur wärmstens ans Herz legen!

