Rezension zu “A Catalogue for the End of Humanity” von Timothy Hickson
“A Catalogue for the End of Humanity“ ist derzeit nicht in deutscher Übersetzung erhältlich. Sollte sich dies ändern werde ich die Rezension entsprechend anpassen.
Meine Bewertung:

Details:
Titel: A Catalogue for the End of Humanity
Autor: Timothy Hickson
Seiten: 235
Kauflink: Amazon
Preis: 24,52 € Taschenbuch; 9,15 € E-Book
Klappentext:
For generations, a family has lived with Death in their library. An old lighthouse keeper picks through the Beach, where all things forgotten wash up. A young girl discovers the stars are going out, one by one.
Stories about death, endings, and finding hope somewhere in between.
A collection of published and original fiction.
Meine Meinung:
Dies ist eine Kurzgeschichtensammlung mit Werken des Autors Timothy Hickson. Einige der Geschichten wurden bereits in der Vergangenheit in Magazinen veröffentlicht, andere sind nur für dieses Buch geschrieben worden. Die Geschichten fallen alle in die Genres Fantasy und/oder Sci-Fi und zeichnen sich insbesondere durch ihre interessanten Konzepte aus: Da lebt eine Familie mit dem Tod in ihrer Bibliothek, die Sterne verschwinden nach und nach oder kleine Wesen halten Beerdigungen für Texte ab.
Ich schaue schon seit Jahren die Videos von Timothy Hickson und habe durch diese selbst viel über das Schreiben und insbesondere über Worldbuilding gelernt. Für mich war nur klar, dass ich nun auch seine eigenen Geschichten lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Die meisten Geschichten haben mich insbesondere damit überzeugt, dass sie unglaublich interessante Konzepte hatten, oder aber einfache Konzepte auf sehr kreative Weise neu umsetzten. So war jede Geschichte für sich etwas ganz Besonderes und konnte für sich selbst stehen.
Die für mich besten Geschichten waren aber „Two Robots at the End of the World“ (Zwei Roboter sind die letzten auf der Erde verbliebenen und überlegen, wie Menschen wohl waren) und „Trickledown Lobotomies“ (In einer Kolonie weit von der Erde entfernt ändert eine KI die Biochemie der menschlichen Arbeitenden, um ihr Überleben zu sichern). Doch auch „A Worm Beneath the Skin“ konnte mich nachhaltig beeindrucken.
Ich muss trotz allem Lob sagen, dass sich einige Geschichten doch ein wenig nach Schreibübungen anfühlten und dadurch teils etwas sehr vorhersehbar oder andersherum zu abstrakt wurden. Trotz dieser Kritik waren aber auch diese Geschichten überdurchschnittlich gut.
Fazit:
„A Catalogue for the End of Humanity” ist eine sehr gute Kurzgeschichtensammlung, die sich insbesondere durch interessante Konzepte und eine kreative Umsetzung auszeichnet.

